Mag. Karina Thür, BSc.

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HypnoBirthing- Geburt C.

Leo, 22.10.2015

Liebe Karina!

 

Mit großer Freude möchten wir Dir unser Söhnchen Leo vorstellen!!!

Er wurde am 22.10.2015 um 01:08 Uhr im LKH-Graz geboren und brachte mit seinen 51cm ein stolzes Gewicht von 4.070g auf die Waage.

Ich möchten mich im Namen meiner Familie recht herzlich bei Dir für den tollen und wirklich sehr hilfreichen Kurs bedanken, da er uns wirklich eine wundervolle Geburt beschert hat!!! Gerne schildere ich Dir den Ablauf doch einleitend möchte ich noch kurz erwähnen, welche vorbereitenden Maßnahmen wir für die Geburt sonst noch getroffen haben.

 

Also wir haben Deinen Kurs besucht und ab diesem Zeitpunkt habe ich die Geburtsaffirmationen zu jeder Gelegenheit angehört, mindestens 4-5mal pro Tag , zusätzlich habe ich mir in der Apotheke einen mir angenehmen Geburtsduft mischen lassen und sofern ich die Affirmationen daheim angehört habe, hat auch währenddessen immer die Duftlampe gebrannt. Die Regenbogenentspannung habe ich jeweils einmal am Vormittag und zum Schlafengehen gehört und zusätzlich habe ich ein Duftsäckchen mit meinem Duft währenddessen neben mein Gesicht gelegt, somit konnte ich eigentlich auch gleich den Duft mit tiefer Entspannung verbinden. Die Langsamatmung habe ich auch mehrmals am Tag geübt und mir dabei den Ballon und auch die sich öffnende Rose vorgestellt. Zusätzlich zu Deinen „Vorgaben“ habe ich auch ein paar Hausmittelchen (ca. ab 6 Wochen vor Geburtstermin) angewandt wie z.B. Himbeerblättertee, Einnahme von Leinsamen, Heublumensitzbäder, Akupunktur, Dammmassagen, Übungen mit dem Gymnastikball und zusätzlich bin ich fast täglich eine Stunde walken gegangen.

 

Die Geburt unseres Söhnchens:

Den 21.10.2015 habe ich noch ganz normal verbracht und hatte auch noch keinerlei Anzeichen verspürt, dass es demnächst so weit sein würde. An diesem Abend habe ich noch für die ganze Familie Abendessen gekocht und wir hatten auch noch Besuch vom Opa. Gegen 20 Uhr verspürte ich dann allerdings ein leichtes „Zwicken“ und ich dachte, dass wären nun die Senkwehen, da ich bis dato meiner Meinung nach noch keine Senkwehen hatte. Gegen 20:30 Uhr wurden die Wellen immer stärker und auch regelmäßiger, dennoch verspürte ich noch keine Schmerzen, daher habe ich mir noch schnell die Haare gewaschen, damit ich bei der Geburt auch gut aussehen würde ;-) Während dem Föhnen musste ich allerdings dann schon Pausen einlegen um mich auf die Langsamatmung, den Ballon und die Rose zu konzentrieren. Gegen 21:00 Uhr hat sich dann dieser „Schleimpfropfen“ gelöst und dann wusste ich eigentlich, dass es nun wirklich losgehen würde, ich war allerdings weder in Panik noch wirklich richtig aufgeregt sonder eigentlich ganz entspannt. Gegen 22:00 Uhr wurden die Wellen stärker und wir hatten dann bereits Wellenpausen von nur mehr ca. 5 Minuten, ab diesem Zeitpunkt brauchte ich dann auch meinen Partner an meiner Seite, er hat mir während den Wellen immer mit seinen Händen am Rücken „wie gelernt“ dagegen gedrückt und ich brauchte auch mein Duftsackerl um während den Wellen daran zu riechen. Ich habe mir auch immer, wie in den Affirmationen vorgesagt „Jede Welle bringt mich näher an mein Baby heran!“ und dass hat mich auch gestärkt und mir sehr geholfen, während den Pausen habe ich mich einfach hingelegt und konnte mich auch richtig entspannen!!! Kurz nach 23:00 Uhr haben wir dann meine Eltern verständigt, damit auch sie sich vorbereiten konnten, da sie ja auf unsere Tochter Sophie während unserer Abwesenheit aufpassen mussten. Nach dem sie bei uns eingetroffen sind, dürfte so gegen 23:30 Uhr gewesen sein, waren die Wellenpausen  nur mehr 3 Min. lang und wir überlegten ob wir noch selbst mit dem Auto ins LKH fahren oder ob wir doch die Rettung verständigen. Nun waren die Wellen schon richtig stark und ich musste mich währenddessen immer bei meinem Partner festhalten und roch an meinem Duftsackerl. Wir entschieden uns dann doch „Gott sei Dank“ die Rettung zu verständigen, diese traf dann so gegen 00:15 Uhr bei uns ein, Wellenpausen nur mehr ca. 2 Minuten. Als ich dann im Rettungswagen lag waren die Pausen nur mehr 1 Min. 15 Sek., es ging also alles ziemlich schnell, ich konnte mich dann allerdings auf Grund der Stärke der Wellen weder auf den Ballon noch auf die Rose konzentrieren, das Einzige was mir in dem Moment half war das Duftsackerl und auch die Affirmation „Jede Welle bringt mich näher an mein Baby heran!“. Die Fahrt ins Krankenhaus war ein ziemlicher „Horrortrip“ denn bei uns sind einige Baustellen und somit sehr holprige Straßen, ich spürte wirklich jede Bodenunebenheit. Mein Partner saß leider weiter vorne im Auto und ich konnte mich daher auch nicht mehr an ihm festhalten sondern klammerte mich an die Haltestangen im Rettungsauto. Die Rettung fuhr mit Blaulicht über jede rote Ampel und auch natürlich um einiges schneller als erlaubt da sich auch die Pausen bereits auf 1 Min. verkürzt hatten. Im LKH-Graz, genauer gesagt im Kreissaal sind wir um 00:55 Uhr angekommen. Während ich „umgebettet“ wurde ist dann auch meine Fruchtblase aufgegangen. Die anwesende Ärztin wollte mir zuerst noch ein paar Fragen stellen, ich habe allerdings abgelehnt und gesagt, dass ich jetzt nicht in der Lage sei, etwas zu sagen, da das Baby jetzt kommt!!! Die Untersuchung ergab dann auch, dass bereits der Kopf spürbar sei und gleich darauf war er auch schon sichtbar. Die Hebamme nahm auf meinen Wunsch meine Hand und leitete mich, so konnte ich selbst auch bereits das Köpfchen unseres Babys spüren. Schließlich, nach ein paar heftigen Wellen erblickte unser Baby

13 Minuten später, also um 01:08 Uhr das Licht der Welt!!!!! Die Hebamme hat mir unser Baby gleich gezeigt und auf meine Brust gelegt und so haben wir dann auch gesehen, dass wir einen Sohn bekommen haben. Die Freude war riesengroß!!! Wir waren überglücklich, dass es ihm gut ging und dass alles so schnell und unkompliziert verlaufen ist. Wir haben die Nabelschnur auspulsieren lassen und ich hatte auch die Gelegenheit die Nabelschnur zu berühren, wenig später wurde die Plazenta geboren und auch hier hatte ich die Gelegenheit sie zu sehen, sie war herzförmig! Wir konnten uns auch noch ausführlich mit der Hebamme unterhalten und wir erzählten ihr auch von unserem Kurs. Sie hat uns auch gesagt, dass sie HypnoBirthing sehr gut kennt und auch eine große Befürworterin davon ist!!

Bis heute geht es uns sehr gut, unser Leo ist ein total entspanntes und braves Baby!!!

Vielen lieben Dank noch mal für alles, Du hast uns mit Deinem Kurs wirklich geholfen, eine so wunderbare schöne Geburt zu erleben!!

 

Alles Liebe